Mario Götze wechselt zum FC Bayern München

Nach den heutigen Nachrichten und der Erinnerung an den Satz:

„Der BVB ist der Verein meines Herzens, bereits seit meinem neunten Lebensjahr spiele ich für die Borussia! Es gibt nichts Größeres für mich, als vor dieser gigantischen schwarz-gelben Wand und den fantastischen Dortmunder Fans Fußball zu spielen!“

Quelle

bin ich hart getroffen. Was weniger an der Tatsache des Spielerwechsels an sich liegt (die kommen und gehen sowieso) als eher dem plötzlichen Bewusstsein sich selber so verblendet zu haben. Im Selbstverständnis eines aufgeklärten und des Medienzirkussesverstehenden Fans, sehe ich mich damit konfrontiert die Augen zu lange verschlossen zu haben. Sowohl persönliches Gehabe als auch die sportlichen Leistungen standen in den letzten Monaten in keinem günstigen Verhältnis des Herrn Götze.

Nun könnte man natürlich leichthin auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung schimpfen, da ich mir sicher bin, dass das morgige Halbfinale dadurch beeinflusst wird – jedoch verhilft es dem FCB zu der dringend nötigen medialen Verschnaufpause. Der Herr Hoeness wird sich bedanken.

Aus Sicht des Spielers verstehe ich es auch nicht. Ich sehe neben den 2 Millionen Euro mehr Gehalt im Jahr keinen wesentlichen Verbesserungstatbestand. International spielt der BVB 09 nächstes Jahr so oder so. Der Mannschaftsgeist und die Treue der Fans sind in Dortmund ungebrochen außergewöhnlich gut (im Vergleich zu Bayern).

Die einzige sinnvolle Erklärung ist es, dass Mario Götze darauf spekuliert unter dem künftigen Trainer Guardiola (Stamm-)Teil einer „Supermannschaft“ zu werden, die Barca in Europa ablöst.

Um dem ganzen etwas positives zu entlocken: In mir keimt die Hoffnung dass es sich Robert Lewandowski angesichts des Riesenwirbels, nun doch überlegt und vielleicht gar nicht – zumindest nicht zu den Bayern wechseln wird.

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