Danke Internet.

Es gibt so viele Seiten in diesem Internet, dass man es oft schwer hat die guten von den schlechten zu unterscheiden. Die vielen Informationen die sich ins Hirn brennen können gar nicht alle behalten werden und wollen gefiltert werden. Das funktioniert bei mir ganz gut, ich bin ein geübter Viel-leser und -vergesser.

Aber dann gibt es so Tage wie heute, wo man über einen klitzekleinen Tweet von Matze stolpert, unbedacht dem enthaltenen Link folgt – und völlig weggeblasen wird.

Der Text ist so toll, dass ich spontan im Büro weinen musste. Das passiert mir nicht oft. Ist deshalb aber so schön, weil ich das Gefühl habe etwas total exklusives gelesen zu haben.

Mario Götze wechselt zum FC Bayern München

Nach den heutigen Nachrichten und der Erinnerung an den Satz:

„Der BVB ist der Verein meines Herzens, bereits seit meinem neunten Lebensjahr spiele ich für die Borussia! Es gibt nichts Größeres für mich, als vor dieser gigantischen schwarz-gelben Wand und den fantastischen Dortmunder Fans Fußball zu spielen!“

Quelle

bin ich hart getroffen. Was weniger an der Tatsache des Spielerwechsels an sich liegt (die kommen und gehen sowieso) als eher dem plötzlichen Bewusstsein sich selber so verblendet zu haben. Im Selbstverständnis eines aufgeklärten und des Medienzirkussesverstehenden Fans, sehe ich mich damit konfrontiert die Augen zu lange verschlossen zu haben. Sowohl persönliches Gehabe als auch die sportlichen Leistungen standen in den letzten Monaten in keinem günstigen Verhältnis des Herrn Götze.

Nun könnte man natürlich leichthin „Mario Götze wechselt zum FC Bayern München“ weiterlesen